seriousblack magicNach SERIOUS BLACK kann man schon beinahe die Uhr stellen, veröffentlicht die Band doch seit ihrem Debüt „As Daylight Breaks“ (2015) jedes Jahr ein neues Album. Nachdem man auf dem Vorgänger „Mirrorworld“ (2016) seinen eigenen Stil gefunden hatte, baut man diesen nun auf dem am 25.08. erschienenen Drittwerk „Magic“ weiter aus. Bei der von der Band selbst produzierten und von Michael „Strife“ Streefkerk (DEF LEPPARD) abgemischten sowie von Mika Jussila gemasterten Scheibe, handelt es sich um das erste Konzeptalbum aus dem Hause SERIOUS BLACK. Wobei die Idee für die Geschichte von Sänger Urban Breed stammt.

Auf „Magic“ erzählen Urban Breed (Gesang), Bob Katsionis (Gitarre), Dominik Sebastian (Gitarre), Mario Lochert (Bass), Alex Holzwarth (Schlagzeug) und Jan Vacik (Keyboard) in 14 Stücken die Geschichte des Magiers Mr. Nightmist und seiner großen Liebe Maria Merian, der Hexe von Caldwell Town, welche schließlich auf dem Scheiterhaufen landet, jedoch nicht ohne vorher ihre Feinde und deren Nachkommen mit einem Fluch zu belegen.

Wer ein wenig recherchiert, wird übrigens feststellen, dass es tatsächlich eine gewisse Maria Sibylla Merian gab, welche Naturforscherin war und 1717 in Amsterdam verstarb. Mit der auf „Magic“ beschriebenen Hexe hat die echte Maria Merian jedoch absolut nichts zu tun. Weiterhin gibt es in Amerika ganze 15 Städte namens Caldwell. Das aber nur am Rande.

Bei einem Konzeptalbum ist es, meiner Meinung, immer schwer einzelne Stücke hervorzuheben, da diese ja alle zusammenhängen. Dennoch stechen hier vor allem das bereits vorab veröffentlichte „Burn! Witches Burn!“ und „Serious Black Magic“ (übrigens eine wirklich clevere Kombination von Bandname und Albumtitel) besonders heraus. Wobei die anderen Songs ihnen nur in wenig nachstehen. Einzig „True Love Is Blind“ ist nach meinem Empfinden ein klein wenig zu poppig geraten.

Letztendlich ist „Magic“ recht stark ausgefallen und sowohl die Musik als auch die Geschichte hinter den Texten wissen zu gefallen. Über die stimmlichen Qualitäten von Urban Breed muss man eh keine Worte mehr verlieren.

Neben der mir zur Beurteilung vorliegenden Standardversion gibt es die Scheibe übrigens noch in der 2 CD-Version mit der CD „Live in Atlanta“ sowie in der 3 CD-Version mit „Live in Atlanta“, einer Akustik-CD und einem zum Albumkonzept passenden Hexenbrett. (Matthias)

Bewertung:

Matthias8,0 8 / 10

Anzahl der Songs: 14
Spielzeit: 54:09 min
Label: AFM Records
Veröffentlichungstermin: 25.08.2017

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