Die Formation ALTARIA dürfte hierzulande noch reichlich unbekannt sein. Einerseits ein Wunder, wenn man schaut wer alles mit von der Partie. Andererseits ist "Invitation" aber auch das erste Album der Finnen nach 2 Demos in den Jahren 2001 und 2002.
Die Band besteht aus einigen Künstlern die sich bereits in der Vergangenheit einen Namen gemacht haben. So wurde ALTARIA von Bassist Marko Pukkila und Drummer Tony Smedjebacka gegründet, die beide schon bei BLINDSIDE aktiv waren. Mit dabei sind u.a. auch noch die Gitarristen Jani Liimatainen (SONATA ARTICA) und Emppu Vuorinen (NIGHTWISH). Anfänger sind hier also wahrlich nicht am Werk und das verspricht einiges.

Dann mal rein ins Album...
Mit "Unicorn" legen die Finnen gleich eine feine Midtempo Nummer vor, die in Sachen Melodie nicht geizt.
"History Of Times To Come" kommt einen kleinen Tick ruhiger daher. Aber deswegen hat der Song nicht weniger Ohrwurm-Charakter als der Opener.
Der Song "Ravenwing" beginnt ruhig und verhalten. Aber schnell wird sich auch hier wieder im melodischen Midtempo eingependelt. Leider kommt hier die Klasse der Gitarristen nicht ganz so durch.
Schlagzeuger Tony macht "Innocent" zu einer flotten Nummer und für mich zum besten Song des Albums. Netter Refrain und gute Gitarrenarbeit.
Beim Song "Wrath Of Warchild" zeigt sich, meiner Meinung nach, am besten die Klasse von Sänger Jouni Nikula. Da ist der Band durchaus ein Glücksgriff gelungen. Ansonsten kommt das Stück wieder etwas ruhiger daher.
"Kingdom Of The Night" ist ein melodischer Song mit guter Gitarrenarbeit. Und dennoch sicher nicht gerade der Höhepunkt auf der Scheibe.
Bei "Fire & Ice" bleibt auch der Refrain wieder schnell im Ohr hängen. Und gerade zum Ende des Songs zeigt Sänger Jouni wieder was in ihm steckt.
Ähnliches gilt im Grunde auch für die Stücke "Houes Of My Soul" und "Immortal Disorder". Wobei gerade bei letzterem Drummer Tony wieder verstärkt für Antrieb sorgt. Und eigentlich auch nur bei diesem Song die Keyboardarbeit (die auch von Jani Liimatainen übernommen wurde) so richtig auffällt.
Während "Here I Am" als amtliche Midtempo durchgeht, folgt mit "Emerald Eye" zum Abschluss eine waschechte Ballade. Vielleicht hätte man die ruhig in die Albummitte platzieren können.

Eine Scheibe die ich jedem empfehlen kann, der sich für die hinlänglich bekannten Größen des Melodic Metals erwärmt. Denn mit denen kann sich "Invitation" durchaus messen.

Als Anspieltipps empfehle ich "Innocent" und "Immortal Disorder". (Tutti)



Anzahl der Songs: 11
Spielzeit: 42:25 min
Label: Metal Heaven
Veröffentlichungstermin: 28.04.2003

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