Drucken
FORCES@WORK kommen aus Wuppertal und damit wäre mein Fundus an Informationen über diese Band auch schon fast erschöpft. Aber halt, da tauchen 3 halbwegs bekannte Namen auf: Andreas Lohse (Gesang), Armin Alic (Bass) und Adrian Weiss (Gitarre) allesamt einst bei THOUGHT SPHERE aktiv.

Los geht es mit "Dead Will Dance". Sofort wird klar, die Band macht es dem Hörer nicht leicht. Reichlich progressiver Thrash Metal. Dezente Parallelen zu RISK mache ich aus. Der Song ist insgesamt etwas wirr und macht braucht schon mehrere Anläufe um durchzusteigen.
"A Nice Day To Hate" ist etwas melodischer gehalten. Dabei kann vor allem Sänger Andreas sein Können etwas besser unter Beweis stellen.
Der Song "Forces@Work" ist dann wieder eine Ecke progressiver ausgefallen. Gerade bei dem Song wird klar, dass das Drumming bei der Produktion etwas mehr 'Bums' hätte bekommen müssen.
"Fused Confashion" ist ein instrumentales Stück mit netter Gitarrenarbeit, insgesamt sehr frickelig.
"Coldheart Canyon" beginnt sehr verhalten, entpuppt sich dann aber auch wieder als progressive Midtempo-Nummer. Sänger Andreas zeigt hier ganz gut wie variabel seine Stimme ist.
Beim abschließenden "Pre-mortem Autopsy" erreicht Sänger Andreas mit seiner Stimme sogar ungeahnte Aggressiivität und Finsternis :-) Der Song beginnt als echte Dampfhammernummer. Das Tempo wird aber schnell wieder rausgenommen. Für mich der beste, weil auch abwechslungsreichste Song auf der Scheibe.

Die Songs sind durch die Bank alles andere als leichte Kost. Freunde progressiver Musik, die es gerne auch mal eine Ecke härter mögen, sollten der Band auf jeden Fall eine Chance geben. Die CD ist für 5,-- Euro unter der eMail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erhältlich. (Tutti)



Anzahl der Songs: 6
Spielzeit: 25:52 min
Label: Eigenproduktion
Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to Twitter
Anmelden