Lordi - Get HeavyKnapp drei Monate nach der Veröffentlichung der Single melden sich das finnische Quintett LORDI mit dem kompletten Album zurück. Satte 13 Titel meldet der Player - inklusive Instrumentalintro und -outro. Die mit 38,5 Minuten recht knappe Gesamtspielzeit führt dann aber dazu, dass für jeden regulären Titel im Schnitt knappe drei Minuten übrig bleiben...

Analog zur Horrorverkleidung (Kein Wunder, gibt Frontmann Lordi doch als Einflüsse KISS, Twisted Sister, WASP und Alice Cooper an...) wird mit dem Intro "Scarctic Circle Gathering" eine typische Soundkulisse eines Gruselschockers geschaffen.
Weiter geht's direkt mit einem der besten Track des Albums - nämlich dem Titeltrack "Get Heavy". Hier breiten LORDI den für sie typischen Teppich aus fetten Gitarren, growligen Vocals - gut gewürzt mit Keyboards - aus.
Kein bisschen gemäßigter geht es mit "Devil Is A Loser" und "Rock The Hell Outta You" weiter.
Mit "Would You Love A Monsterman" folgt der von der Single bekannte wohl mainstreamigste Titel der Scheibe. Als besonderes Schmankerl dürfen sich PC-Besitzer auch wieder das Video von diesem Track zu Gemüte führen und die aufwändigen Kostümierungen in voller Pracht bewundern.
"Icon Of Dominance" steigt anfänglich auf die Bremse - keyboardlastig, flüsternde Vocals - bevor sich hier ein eingängiger Rocker entwickelt, das Ding hat wirklich Klasse - für mich der eindeutige Toptrack der Scheibe.
"Not The Nicest Guy" und "Biomechanic Man"  schlagen dann wieder in die gleiche Ecke wie der Titeltrack, "Hellbender Turbulence" hingegen geht eher als kleiner Bruder von "Icon Of Dominance" durch, will aber nicht ganz so leichtgängig ins Ohr drängen.
Auch die letzten drei Titel "Last Kiss Goodbye", "Dynamite Tonite" und "Monster, Monster" zeigen keine weiteren Überraschungen, sondern die bereits bekannten soliden LORDI-Merkmale, bevor die Band mit dem passend betitelten 13. Track "13" einen würdigen Abschluss setzt.

LORDI zeigen mit "Get Heavy", dass sie durchaus imstande sind, eine CD mit qualitativ gutem Inhalt zu füllen - haben aber bereits Schwierigkeiten, für deutliche Unterschiede bei den Songs zu sorgen - einige der 13 Tracks wirken zu ähnlich, so dass man sich vielleicht schneller "satt hört", als es die eigentlich guten Nummern verdient haben. Also: Reinhören lohnt sich auf jeden Fall!

Anspieltipps: "Get Heavy", "Icon Of Dominance", "Dynamite Tonite" (Naglagor)

Anzahl der Songs: 13 + 1 Video
Spielzeit: 38:33 min + 03:03 min Video
Label: Drakkar / BMG
Veröffentlichungstermin: 27.01.2003

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