Sänger Christian Rivel ist derzeit etwas überaktiv. Neben AUDIOSLAVE hat er mit DIVINEFIRE noch ein weiteres Standbein. Auf einem Bein kann man ja bekanntlich nicht stehen. Mit von der bombastischen Partie ist u.a. Jani Stefanovic (AM I BLOOD). Die Trademarks von DIVINEFIRE sollen Bombast und Geschwindigkeit sein. Davon kann man sich auf "Glory Thy Name" nun erstmals überzeugen, denn dies ist das erste Werk der Band (oder wohl eher Projekt).

Im letzten Jahr haben uns BRAZEN ABBOT noch ihre DVD zum zehnjährigen Bestehensjubiläum namens „A Decade Of Brazen Abbot“ präsentiert, da überrascht Bandkopf Nikolo Kotzev mit einem neuen Studiowerk.
Doch nicht die Tatsache, dass ein neues Album veröffentlicht wird ist das Verwunderliche, sondern vielmehr, dass das lange konstante Line-Up nun derart umgestaltet wurde, dass praktisch nur Kotzev selbst übrig geblieben ist. Nicht umsonst heißt das Werk „My Resurrection“ – sozusagen eine Auferstehung von BRAZEN ABBOT.

"Back In Business" heißt das neue Album von CANNON. Ein wahrlich passender Titel. Denn die 1986 in Hannover gegründete Band löste sich 1996 auf. Bis dahin konnte mit "Thunder And Lightning" lediglich ein Album veröffentlicht werden. Das Album "Timeriders" wurde 1991 zwar noch eingespielt, aber erst 2004 veröffentlicht (unter dem Titel "The History" zusammen mit einer remasterten Version des Debüts). Jetzt also das erste richtig neue Album seit der Reunion im Jahre 2003.

Fallen Yggdrasil Nach ihrer 2002 veröffentlichten Mini CD "In No Sense Innocence" bringen die Heidelberger FALLEN YGGDRASIL nun ein Full-Length-Album mit dem Titel "Building Up A Ruin To Come" in die Plattenläden. Mit ihren neuen Album machen die 5 Schwaben auch nur wenig Kompromisse und kündigen einen "Death Metal Victory" an - dann mal gerüstet und auf in die Schlacht!

Die Band SAIDIAN wurde unter dem Namen ARIA gegründet. Unter diesem Namen dürfte die Band aber reichlich unbekannt sein, denn groß auffällig ist sie in dieser Zeit nicht geworden. 2004 wurde der Name geändert und mit "...For Those Who Walk The Path Forlorn" veröffentlicht die Formation aus Esslingen jetzt ihr Debüt. Stilistisch soll sich das Material in Richtung Melodic Metal bewegen. Da wartet große Konkurrenz, mal hören ob die Band da mithalten kann.

CROSSBOW kann auf eine über 10-jährige Bandgeschichte zurückblicken. Mehr als ein in Eigenregie veröffentliches Album ("Father") kam dabei aber nicht heraus. Nun erscheint mit "Break The Ice" der Nachfolger. Laut Info soll sich der Heavy Metal hiermit neu entdecken. Große Worte...

HAREM SCAREM feiern Jubiläum - denn "Overload" markiert den nunmehr zehnten Studio-Longplayer der Kanadier - wobei, "Longplayer" bei 40 Minuten Spielzeit leider fast ein wenig zu vollmundig klingt.
Nachdem es das letzte Werk "Higher" 2003 etwas überraschend gar auf Platz Eins des monatlichen RockHard-Soundchecks geschafft hatte, kündigt Sänger Harry Hess für "Overload" nun "moments of classic HAREM SCAREM" an.
Und genau das ist die spannende Frage - was in seinen Augen bei einer Band, die in ihren Anfängen Poser-Rock spielte, zwischenzeitlich so ziemlich alle Stilrichtungen zwischen Progressive und Pop ausgetestet hat, denn wohl die "klassischen (ursprünglichen?) Momente" sein mögen.

John Wetton und Geoffrey Downes melden sich nach längerer Abstinenz nun mit dem Album "Icon" zurück.
Wer die beiden sind? Die beiden mittlerweile leicht ergrauten Herren sind Gründungsmitglieder der Achtziger-Jahre Supergroup ASIA ("Heat Of The Moment") - und vom ersten Moment auf "Icon" wird deutlich, dass Wetton und Downes nach wie vor dem damals erfolgreichen Sound zugetan sind. "Let Me Go" beginnt mit ausgiebigem monumentalen Synthie-/Streicherintro um dann in eine raumgreifende Rocknummer zu münden.

2004 ist für Gitarrist Bobby Ingram sicher ein schwieriges Jahr gewesen - ist doch seine Ehefrau Stephanie im April unerwartet verstorben - und was macht ein Musiker bei solch einem Schicksalsschlag? Er versucht es zu verarbeiten, indem er noch intensiver an neuen Songs schreibt - und so ist das neue MOLLY HATCHET Album "Warriors Of The Rainbow Bridge" nicht nur einfach ein weiteres Werk der Southern-Rocker, sondern ein ganz besonderes, welches Stephanie gewidmet ist und textlich reichlich Anleihen in der Sagenwelt nimmt - so ist die "Rainbow Bridge" eben beispielsweise die Brücke ins Jenseits.

Aus Norwegen beehren uns CIRCUS MAXIMUS mit ihrem Debütalbum "The 1st Chapter" - Sänger Michael Eriksen und die Brüder Mats (Gitarre) und Truls Haugen (Drums) hatten bereits einige Zeit gemeinsame Sache gemacht, bis im Jahr 2000 die Band durch Basser Glen Mollen und Keyboarder Espen Storo komplettiert wurde. Zwei Demos später hatten die Jungs dann auch bereits den Deal mit Frontiers in der Tasche und nahmen 2004 das nun endlich vorliegende äußerst progressive Werk auf.

Gott segnet Amerika nicht mehr, weil George W. Bush keine Nase hat – das ist zumindest die erste Botschaft, die SKULLBREAKER auf ihrer ersten CD "Total Thrash Terror" dem verdutzten Hörer kundtun. Was das mit Thrash Metal zu tun hat? Eigentlich nix... der beginnt erst nach dem halbminütigen Intro mit dem Song "Vulnerable Giant". Und hier hab ich irgendwie das Gefühl, dass am Anfang die Gitarren nicht hundertprozentig synchron gestimmt sind... war das etwa die Revanche von Dubjah auf das lästerliche Intro? Wird schwer zu beantworten sein, ist unterm Strich aber auch egal, denn im weiteren Verlauf der Scheibe klingt alles wieder einigermaßen sauber, was man nicht zuletzt wegen der sehr ordentlichen Produktion deutlich raushören kann. Kommen wir also zu den Fakten...

Das beschauliche Kanada dürfte den meisten Headbangern metalmäßig vor allem durch musikalische Raffinessen aufgefallen sein: Saitenhexer wie ANNIHILATOR, Knüppel-Extremisten wie KATAKLYSM oder CRYPTOPSY und Progressivitäten wie INTO ETERNITY oder die zahlreichen Devin Townsend-Projekte dürfen dies ausreichend indizieren. Insofern fallen die Newcomer 3 INCHES OF BLOOD da ziemlich aus dem Rahmen, denn die sechs Nordamerikaner bestechen nicht durch besondere musikalische Innovationen, sondern durch eine für dieses Land eher ungewöhnlich hohe Rate an Old-School.

Die Jungs von STYX nutzen das Jahr 2005 für ein ganz besonderes Album - "Big Bang Theory" versteht sich als eine Art Hommage an die Rockgrößen der 60er und 70er Jahre - dabei gehören STYX mit ihren über 30 Jahren im Business längst zu den Herren, denen andere eigentlich solch ein Album widmen sollten.
Von den BEATLES bis hin zu JIMI HENDRIX sind Songs von fast jeder Größe der damaligen Zeit vertreten - und mit "Blue Collar Man" in einer extralangen Fassung ehren sich James Young (Gitarre & Gesang), Todd Sucherman (Drums), Lawrence Gowan (Keyboards) und Ricky Phillips (Bass) auch noch ein wenig selbst.

Seit sich Gitarrist und Songwriter Stefan Weinerhall Ende der Neunziger von der daraufhin aufgelösten Viking Metal-Band MITHOTYN trennte und seine neue Band FALCONER ins Leben rief, ist deren Erfolg kaum aufzuhalten. Seit dem selbstbetitelten Debütalbum ereigneten sich zwar diverse Wechsel im Line-Up, seiner Linie ist sich Weinerhall aber treu geblieben: kraftvolle Melodien, epische Texte - immer noch "viking"-lastig, aber mit klarem Gesang - auch als Sänger Matthias Blad nach dem zweiten Album die Band verließ, konnte mit Kristoffer Göbel das hohe Niveau gehalten werden.

Hinter SOUL SIRKUS verbergen sich ein paar bekannte Namen - kein Geringerer als Neal Schon (JOURNEY) zeichnet für die Arbeit am Sechssaiter verantwortlich - und der Mann, der auf dem besten Weg ins Guinness-Buch der Rekorde zu sein scheint, was die Anzahl der veröffentlichten Platten angeht, steht am Mikro: Ex-AXEL RUDI PELL und jetziger HARDLINE & TALISMAN-Shouter Jeff Scott Soto.
Die beiden trafen sich 2004 und hatten schnell das Material für das Debüt "World Play" zusammen - nachdem allerdings noch ein kleiner Wechsel an den Drums dazu führte, dass der ebenfalls nicht ganz unbekannte Virgil Donati (u.a.: RING OF FIRE) zur Band stiess, wurden die Drumtracks und auch weitere Tracks neu aufgenommen und das Album in die nun vorliegende Form gebracht.

Anfang 2002 war es, als die Finnen von LOST IN TEARS ihr Debütalbum "Dialogue With Mirror And God" auf den Markt brachten - und deutlich mehr als nur einen Achtungserfolg für sich verbuchen konnten. Ungewöhnlich lange für einen Newcomer hat es nun gedauert, bis der Nachfolger "To No Avail" den Weg in die CD-Regale gefunden hat.

Kaum zu glauben, dass LANA LANE bereits seit zehn Jahren die Szene mit ihren symphonisch ausgerichteten Alben bereichert - die Dame mit der ausdrucksstarken Stimme und dem Gespür für melodiöse Arrangements, die wie eine ruhigere Ausgabe von NIGHTWISH erscheinen mögen, ist wirklich nicht als untätig zu bezeichnen - über 20 Veröffentlichungen sind zu verzeichnen - darunter Perlen wie die letzten Studioalben "Project Shangri-La" und "Secrets Of Astrology", ein Cover-Album oder auch die DVD aus dem letzten Jahr "Return To Japan".
Dennoch sind Lana Lane und ihre Band hierzulande immer noch recht unbekannt, aber mit jedem Album kommen weitere Fans hinzu, denn der Atmosphäre der Songs kann man sich nur schwer entziehen.

Seine frühere Band AT VANCE hat just diese Tage ein neues Album mit einem neuen Sänger veröffentlicht - da braucht Oliver Hartmann nicht zurückstecken und legt mit "Out In The Cold" sein erstes Solowerk vor. Und siehe da - der Mittdreißiger, der nebenbei bereits half, andere Werke von AVANTASIA oder GENIUS zu veredeln, ist nicht nur ein herausragender Sänger, sondern enttarnt sich selbst als passabler Gitarrist - denn sämtliche Gitarrenparts stammen aus seiner Hand.
Dem Presseinfo entnimmt man denn auch, dass er sich bereits mit 10 Jahren dem Sechssaiter widmete und erst zehn Jahre später langsam anfing, sich dem Gesang zuzuwenden.

Kaum ist ein Jahr vergangen, da legen die vier Jungs von EVIL MASQUERADE bereits ihren zweiten Longplayer vor - nachdem das Debüt "Welcome To The Show" durchaus positiv aufhorchen ließ, darf man zurecht gespannt sein, ob "Theatrical Madness" ähnlich mitzureißen vermag oder ob die Band um Gitarrist Henrik Flyman (z.B. ZOOL) und Sänger Henrik Brockmann (z.B.: Ex-ROYAL HUNT) sich stilistisch in eine der vielen Richtungen orientiert hat, aus denen der bisherige Sound zusammengesetzt war.

Mit NOVACT beehrt ein Newcomer aus den Niederlanden den deutschen Markt - das Quintett um Sänger Eddy Borremans spielt zwar noch gar nicht lange zusammen, konnte aber bereits mit ihrem ersten 4-Track-Demo im letzten Jahr Einladungen zu zwei Festivals einheimsen - u.a. zum Progpower Europe 2004.


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