Ich brauchte zugegebenermaßen einige Zeit, um mit dem dritten Werk von IMPENDING DOOM grün zu werden, da es bei weitem nicht so leicht ins Ohr ging wie der superbe Vorgänger "Signum Of Hate". Nach einigen Durchläufen muss ich den Thüringern aber dann doch bescheinigen, dass sie ein geiles Album abgeliefert haben!

Na aber hallo. Für positive Überraschungen bin ich doch immer zu haben. Und dann auch noch Thrash Metal, das passt. Human Bastard dürften den meisten noch relativ unbekannt sein. Ich bin mir aber sicher, dass sich dies bald ändern wird. Auf dieser ersten Demo-CD kracht es jedenfalls schon ordentlich. Die Band besteht u.a. aus Rudi Görg, den viele noch als Bassist und Sänger der Düsseldorfer Band Lost Century kennen dürften und Dirk Preylowski, seines Zeichens Gitarrist von Drown Inc.. Komplettiert wird das Quartett durch Magnus Stoermer (ex- Emotional Suffocation) an den Drums und Gitarrist Maik Jansen (ex- Beef Brains).

Meine Herren, ich glaub so langsam werde ich alt, da ergötze ich mich jetzt schon wochenlang an einer der besten Metalscheiben aus deutschen Landen und versäume es doch glatt meine Begeisterung mit anderen zu teilen.

Endlich ist es den Krefeldern gelungen einen Deal an Land zu ziehen. Und so stellt diese CD das hochoffizielle Debüt da. Oder soll es zumindest, denn eigentlich ist diese Scheibe eher sowas wie eine Best-Of-Eigenproduktionen, denn die Band hat schon einen ganzen Haufen an Scheiben veröffentlicht. Bei einer Truppe die soviel Songmaterial in der Hinterhand hat, darf man dann natürlich einiges erwarten.

Oh, die Pagan Metal Band Goat Of Mendes gibt es noch. Nach dem beiden Alben "Hymn To One Ablaze" und "To Walk Upon The Wiccan Way" ist es verdächtig still um die Band geworden. Nun gut, jetzt legen sie also mit "Thricefold" das dritte Album vor.

"Alive In Torment" ist eine Mini Live CD, die in Stuttgart am 4. April diesen Jahres aufgenommen wurde. Der Sound der Band auf dieser CD ist sehr gut, allerdings ist das Publikum zwischen den Songs so gut wie nicht zu hören.

Hubi Meisel - CutDer Name HUBI MEISEL ist sicher inzwischen einigen bekannt. Der ehemalige Sänger der Prog Metal Band Dreamscape und Gastsänger der Band Maeve Of Connacht (auf deren einziger Scheibe "Imaginary Tales") legt nun sein erstes Solo Album vor. Auf "Cut" setze HUBI MEISEL seinen Jugendtraum um und coverte ein paar Klassiker der Rock und Pop Geschichte.

Dirk und Tobias von MORTAL INTENTION waren mit ihrer Band scheinbar nicht ausgelastet genug und haben mit BLOODY PASSION ein kleines Sideprojekt gestartet. Erstes Lebenszeichen ist "Father And Son".
Und auf dieser Scheibe haben sich die beiden so richtig in Sachen grimmigem Old School Black Metal ausgelassen.

Death Metal der guten alten Schule bietet uns das neue Album von BENEDICTION. Dieses Album hat seine Höhepunkte direkt am Anfang und zum Schluss, in der Mitte des Albums sind Stücke drauf, die mich nicht unbedingt vom Hocker hauen, aber das kennt man ja von BENEDICTION.

CRUACHAN bescheren uns mit dieser EP einen Appetihappen um die Wartezeit bis zum nächsten Album etwas zu verkürzen. Und dies gelingt vor allem mit dem Titelsong. "Ride On" wurde einst von Jimmy McCarthy geschrieben und bereits mehrfach umgesetzt, nun wagten sich CRUACHAN an diesen Titel heran und das ist ihnen ausgesprochen gut gelungen.

IMPALED NAZARENE sind seit zehn Jahren wohl eines der Aushängeschilde des finnischen Heavy Metals. Leider habe ich persönlich mein Interesse an ihnen nach dem herausragenden dritten Album "Suomi Finland Perkele" verloren, da mich keine der drei nachfolgenden Scheiben irgendwie hinter dem Ofen vorlockte. Umso überraschter war ich, als ich ganz unbedarft in das neue, siebte Werk "Absence Of War..." reinhörte und auf Anhieb begeistert war.

Den Erfolg den FINNTROLL gerade genießen ermöglicht es stilistisch ähnlichen Bands einen Deal zu ergattern. So scheint es auf den ersten Blick. Denn zumindest optisch gehen ENSIFERUM in eine ähnliche Richtung. Von einem Aufspringen auf einen Trend möchte ich aber nicht sprechen, da es die Band bereits seit Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrtausends gibt.

Ja ihr seht richtig, das Album besteht nur aus einem einzigen Song :-) Aber der Reihe nach. Ich will mal versuchen die Entstehungsgeschichte ein wenig aufzubröseln. 1990 wurde die Band gegründet mit dabei war u.a. Tchort. Nach dem ersten Demo wechselte selbiger zu Emperor. Nachdem dann auch der Sänger Richart Olsen der Band den Rücken gekehrt hatte wurde der Stil erstmal umgekrempelt und konsequenterweise auch der Name. Der da von nun an In The Woods lauten sollte. Naaaaa, kommt einigen sicher bekannt vor. Der Rest ist schnell erzählt, 1998 wurde die Band reformiert und im Jahre 2000 gab es dann das erste Album ("Journey To The End Of The Night"). So, das war jetzt kurz und schmerzlos, genug dem geschichtlichen Firlefanz :-)

"Heimat" ist bereits die zweite Veröffentlichung der Neubrandenburger Gold Für Eisen. Auch diesmal wird es kaum jemandem gelingen dieses Teil in eine Schublade zu stecken.

Es dürften wenige widersprechen, wenn man BOLT THROWER als eine der beliebtesten Bands des Death Metal-Sektors bezeichnet, und das, obwohl (oder gerade weil?) die Briten über Jahre hinweg ihr Ding kompromisslos durchziehen, ohne sich auch nur ein Deut zu verändern oder gar weiterentwickeln. Halt, eine Innovation gibt es auf dem nunmehr siebten Album "Honour-Valour-Pride" doch: erstmals growlt nicht Karl Willets, sondern Dave Ingram (ex-BENEDICTION) die Kriegs-Litaneien, aber das weiß man auch eher aus dem Booklet, als dass man es hört.

Bei so einem Albumtitel und Bandnamen denkt sicher der ein oder andere sofort an eine, der momentan wie Pilze aus dem Boden schießenden, NDH-Bands. Ganz so ist es aber zum Glück nicht.

Seit 1990 gibt's FINAL DECAY bereits - aber erst jetzt haben sie es geschafft, eine CD zusammenzustellen. Und einfach machen sie es dem Hörer mit diesem Machwerk nicht gerade - denn auch nach mehrfachem Hören muss ich gestehen, dass diese Songs nicht wirklich leicht ins Ohr gehen. Insoweit muss ich dem Infoblatt der Plattenfirma Recht geben, in dem es heißt, dass in dem "niemals langweiligen Riffgespiele" "klassische Elemente aber auch Funky Grooves sowie Metalrhythmen bis hin zu Pop-Einflüssen" verarbeitet werden - und diese ungewöhnliche Mischung präsentiert sich wohl auch aufgrund der Tatsache, dass die auf der CD vertretenen Songs fast die gesamte Schaffensperiode der Band abdecken: nämlich von 1992 bis 1999.

Schon lange vor der Veröffentlichung wurde angekündigt, dass dieses vierte Studioalbum das letzte der norwegischen Black Metal-Legende EMPEROR sein werde. Nun liegt "Prometheus" vor – und ich als unbedarfter Hörer bin einigermaßen ratlos. Was soll das eigentlich? Nun gut, natürlich war nicht zu erwarten, dass das Trio um den inzwischen zum Alleinherrscher aufgestiegenen Ihsahn an ihre herrausragenden ersten beiden Werke "In The Nightside Eclipse" (dem norwegischen BM-Klassiker schlechthin!) und "Anthems To The Welkin At Dusk" anknüpfen, aber selbst das von mir eher zwiespältig betrachtete "IX Equilibrium" wirkt gegen "Prometheus" wie... ich weiß es eigentlich gar nicht! Gehen wir dieses Machwerk mal chronologisch durch.

Ich habe so das Gefühl, dass es im deutschen Underground nicht gerade eine üppige Anzahl an Power Metal Formationen gibt. Umso schöner, wenn man es hin und wieder mit einer talentierten Band zu tun bekommt. BOOMERANG gibt es bereits seit 1996 aber mit Veröffentlichungen haben sie sich bisher zurückgehalten. Qualität statt Quantität :-) Auch "The Real Unreal" war eigentlich gar nicht für die Öffentlichkeit vorgesehen. Zum Glück hat sich das Quintett dazu überreden lassen die Scheibe doch für alle zugänglich zu machen.

Nun ist es endlich da, das neue Album von LACRIMOSA. Knapp 22 Minuten des Albums gehören dem in drei Sätzen gegliedertem Titelsong "Fassade".


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