trident_logo.jpgKeine Frage, mit ihrem Debütalbum „World Destruction“ hat TRIDENT einen echten Kracher hingelegt, der wohl allen Erwartungen mehr als nur entsprechen dürfte. Das ist keineswegs selbstverständlich, denn diese Band setzt sich überwiegend aus Mitgliedern zusammen, die aus wesentlich größeren und populäreren Bands stammen (u.a. NECROPHOBIC, DISSECTION). Derartige Bands erfüllen in der Regel nie die Erwartungen, welche die Fans der anderen Bands der Mitglieder an das Projekt stellen.
Doch wie kam es zu TRIDENT? Was bewegt diese Band dazu, Musik zu machen? Dazu äußerte sich Alex, der Basser und Gründer dieser Band, der durch u.a. NECROPHOBIC bekannt ist.

Jannick: Mit der Veröffentlichung von “World Destruction” habt ihr ein wirklich geiles Album herausgebracht. Wird es in Zukunft weitere Alben geben oder meint ihr, dass der Aufwand das nicht wert wäre?

Alex: Danke, aber was ist das für eine Frage? Selbstverständlich werden wir weitere Alben aufnehmen! Unser Ziel ist es, die Welt zu erobern und die größte aller Death/Black Metal Bands zu sein, weshalb wir noch viele Alben machen, die sogar noch besser sein werden als „World Destruction“. Bands durchleben immer Höhen und Tiefen, aber wenn man auf der Bühne steht und eine Show macht, wird einem immer wieder klar, dass sich die Mühen gelohnt haben. Letztlich, wenn wir unser Ziel erreichen ist es egal, ob es ein Jahr oder drei Jahre gebraucht hat. Wenn wir auf den großen Bühnen sind und eine solide Fangemeinde haben, die unsere Musik versteht und das, worum es bei TRIDENT geht, dann ist das die ganze Mühe wert. Um deine Frage also zu beantworten: Ja, es wird sehr viel mehr Alben von TRIDENT geben.

Jannick: Gab es irgendwen oder irgenetwas, das euch inspiriert hat? Eure Musik hört sich zwar noch nie gehört, aber dennoch altvertraut an.

Alex: Unsere Inspiration ist die Musik mit der wir aufgewachsen sind. Aber auch durch die Umstände, die uns umgeben, werden wir inspiriert. Johan, der fast die ganze Musik schreibt war für eine Weile mit verschiedenen Bands unterwegs, daher ist es nicht verwunderlich, dass du unseren Sound und die Songstrukturen wiedererkennst. Diese werden jedoch mit unserer neuen Denkweise und Technik eingespielt. 

Jannick: Worum geht es bei “World Destruction”? Ist es ein Kozeptalbum? 

Alex: Nein, es ist kein Konzeptalbum. Der Name „World Destruction“ ist für uns mehr ein Statement als nur ein Name. Die Erde ist ein sehr korrupter und ekliger Ort. Dieser Planet geht einem sicheren Tod entgegen. Es kann unmöglich so weitergehen wie jetzt. In unserem Song „Jaws Of Satan“ heißt es: "when mankind has been erased they will endure...“ - Ich rede natürlich über die dunklen Kräfte dieser Welt und der Unterwelt. Die Menschen sind nur eine Plage für diesen Planeten, aber diese Kräfte sind absolut echt und sie werden am Ende siegen. Survival of the fittest!

Jannick: Wie kommt ihr mit eurer Zeiteinteilung zurecht? Die meisten von euch sind ja auch Mitglieder in bekannteren Bands, wie z.B. NECROPHOBIC. Ist es nicht sehr stressig, auch noch für TRIDENT zu spielen?

Alex: Das läuft soweit echt super. Tobbe und ich sind Mitglieder von NECROPHOBIC, aber ich bin mir sicher, dass das kein Problem für uns ist. Wir haben genug Zeit für beide Bands. Sicher ist das viel Arbeit, aber immerhin geht es um die Musik, für die wir leben, warum also nicht? Es ist besser als alles andere, die Musik zu machen die wir lieben.



Die dunklen Kräfte dieser Welt sind absolut echt und werden am Ende siegen. Survival Of The Fittest!

Darwin mal anders interpretiert...


 

Jannick: TRIDENT hat seinen Gitarristen schon vor der Veröffentlichung von „World Destruction“ ausgewechselt. Wir seid ihr mit dem Wechsel zurechtgekommen? Gab es Probleme oder verlief er ohne Komplikationen?

Alex: Zu Beginn hatten wir Mike Hellmaker als Leadgitarrist, mit dem wir einige Shows bestritten. Unglücklicherweise hatte er sein Herz nicht am richtigen Fleck, weshalb wir ihn austauschen mussten. Er war und ist aber immer noch ein echter Bruder für uns. Zum Glück stießen wir dann auf Ewo Sulvelius, der ein richtig krasser Leadgitarrist ist. Der Wechsel verlief so glatt, dass wir kein Drama machen mussten. Mike wollte nicht weitermachen und wir wollten keinen Gitarristen haben, der unsere Ziele und Zukunftspläne nicht mit uns teilte.

Jannick: Wird es eine Tour geben? Wenn ja, werdet ihr auch in Deutschland auftreten? 

Alex: Wie du weißt werden wir am 22. März das Album veröffentlichen. Gerade arbeiten wir daran, dass es eine Tour geben wird. Hinsichtlich der Sommerfestivals wird es schwierig, denn diese sind bereits völlig ausgebucht. Darum planen wir die Tour gegen Herbst/Winter 2010 und 2011. Wir werden unseren Marsch an die Spitze starten, um die Welt zu erobern, darauf könnt ihr euch gefasst machen! Deutschland wirg mit mehr als nur größter Sicherheit auch auf unserem Tourplan stehen. 

trident_band.jpgJannick: Einige von euch sind sicherlich schon in Deutschland auf diversen Festivals oder Konzerten mit euren jeweiligen „Hauptbands“ aufgetreten. Welche Eindrücke habt ihr von dem Land und von den Leuten dort?  

Alex: Was meinst du mit „Hauptband“? Ich habe keine „Hauptband“. Sowohl NECROPHOBIC als auch TRIDENT sind großartige Bands. Ich und Johan haben TRIDENT gegründet und es zu dem gemacht, was es heute ist. Natürlich ist diese Band etwas sehr besonderes für ihn und mich. Ich liebe Deutschland! Die Festivals sind großartig, ebenso wie das Publikum. Die meisten Leute, die ich getroffen habe, sind auch sehr cool. Also: “Cheers to Germany”! 

Jannick: Warum ist Johan (Norman - Gitarre) in der Musikszene so lange inaktiv gewesen? Als ehemaliger Gitarrist der legendären Band DISSECTION wäre es mit Sicherheit kein Problem gewesen, eine andere Band zu finden, bei der er spielen könnte. Wann und warum hat er seine Ansicht geändert? Wie entstand TRIDENT aus dieser Änderung?

Alex: Ich weiß, dass ich das stellvertretend für Johan beantworten kann: Als SOUL REAPER 2003 aufgelöst wurde, nahm Johan eine Pause von der Musik und der Szene. Er hatte einfach alles satt, was damit zu tun hatte. Er war also daheim, um sich für etwas Größeres vorzubereiten. Was, das wusste er selbst nicht. Er schrieb Musik, spielte hier und da mit diversen Leuten…Dennoch fand er niemanden, der talentiert genug gewesen wäre, das zu spielen, was er schrieb. Irgendwann war er erschöpft von den Versuchen, und nahm eine Pause, in der er nicht spielte. Während dieser Zeit hätte er durchaus die Möglichkeit gehabt mit mehreren größeren Bands zu spielen. Diese nahm er aber nicht wahr. Er wollte seine eigene Musik mit seinen eigenen Gefühlen und seinem eigenen Stil machen. Als ich ihn 2007 traf, zündete in ihm gleich der Funken, ein neues, großartiges Projekt zu starten. Wir begannen, zusammen zu spielen und merkten, dass wir eine perfekte Kombo abgaben. Nach einigen Lineup-Änderungen erblickte TRIDENT das Licht der Welt.

Und hier stehen wir heute. TRIDENT wird die Welt erobern!

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